Holz im Außenbereich

Wie man es auswählt und vor Wasser schützt

Holz ist eines der ältesten und vielseitigsten Materialien der Menschheit und kann sowohl zu filigranen Möbeln als auch zu massiven Strukturen verarbeitet werden. Im Außenbereich jedoch, bei Regen, Tau und hoher Luftfeuchtigkeit, verhalten sich nicht alle Holzarten gleich. Einige sind widerstandsfähig, andere neigen zu Aufquellen, Verformung oder Fleckenbildung. Der Grund: Nicht jedes Holz ist von Natur aus wasserbeständig.
Walnuss, Kirsche, Buche, Ahorn und Birke sind empfindlich gegenüber Feuchtigkeit und daher für den Außenbereich ungeeignet.

Holzarten, die Wasser trotzen

  • Eiche: hart und stabil, ideal für Böden und Außenmöbel;
  • Kastanie: widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit;
  • Lärche: natürlich wasserresistent;
  • Zypresse: langlebig und feuchtigkeitsbeständig;
  • Fichte und Kiefer (nordisch): vielseitig und robust;
  • Douglasie: harzreich und schützend;
  • Brasilianisches Teak: extrem wasserabweisend;
  • Iroko: stabiles exotisches Holz für den Außenbereich.

Warum Wasser Holz schadet

Wasser dringt in die Fasern ein und verursacht Quellung, Risse und Verformungen. Zudem entstehen Flecken und Schimmel, was sowohl das Material als auch die Gesundheit beeinträchtigen kann.
Daher ist ein Schutz mit Ölen, Lacken und Versiegelungen notwendig.

  • Naturöle: dringen tief ein und schützen von innen;
  • Wasserfeste Lacke: bilden eine äußere Schutzschicht;
  • Versiegelungen: ideal für stark beanspruchte Bereiche.

Holzarten, die man vermeiden sollte

Unbehandeltes Weichholz wie Kiefer, Buche oder Fichte verformt sich schnell. Schichtholz nimmt Feuchtigkeit leicht auf und kann aufquellen. Im Außenbereich sollten daher natürliche resistente Hölzer bevorzugt werden.
Mit der richtigen Pflege bleibt Holz viele Jahre schön und funktional.

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